Workshop: "SPIEL! Film - Die Kamera läuft..." - Theatertechniken für das Filme machen

1. Workshopbeschreibung:


Wer einen guten Film machen möchte, muss das Filme machen einerseits technisch beherrschen, andererseits aber auch Schauspieltechniken im Film berücksichtigen, um eine Geschichte gut zu erzählen. So gibt es neben vielen technischen Tricks auch jede Menge Tipps für das Spielen im Film zu vermitteln. Der Workshop "SPIEL! Film - Die Kamera läuft..." möchte einige wesentliche Spieltechniken vermitteln, um die Freude am Filme machen, z. B. für das jährlich stattfindende Schulfilmfestival, erfolgreich zu unterstützen.
Schwerpunkte des Workshops liegen u.a. auf Sprech- und Spieltechniken für das Filme machen, Bildkomposition, Ausdruck/ Zeichensprache/ Gestik und Kameraeinstellungen.

I. Einleitung

II. Warm up

III. Spielen für die Kamera / Acting for the camera - Kameraeinstellungen/ Perspektiven/ Bildkomposition

IV. Storyboard

V. 'Kamera läuft ...Klappe die erste' - Eine ausgewählte Szene spielen und drehen

VI. Auswertung



2. Workshop Handout



3. Gliederung für den Workshop Nationale Deutschlehrerkonferenz 2010/ Goethe-Institut/ Andrew und Kathrin

I. Einleitung:

Was wir erreichen wollen und Abauf.

Thematischer Zusammenhalt: Alles im grünen Bereich

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II. Warm up:

1. Standbilder (freeze frame)/ Statuen zum körperlichen Ausdruck
- in Gruppen Standbilder zum Thema "Alles im grünen Bereich" - Umwelt, Zukunft, wie schaut's aus? bauen, besonders auf körperlichen Ausdruck achten
- Auswertung: jeweilige Standbilder von den anderen Gruppen genau betrachten und beschreiben lassen, Stimmungen, Emotionen, Haltungen interpretieren und Titel geben
Weiterentwicklung:
a. spontan von der Gruppe, die noch im Standbild verharrt ein "Davor" und ein "Danach" entwickeln lassen, d.h. ein Standbild zum Geschehen davor und ein Standbild zum Geschehen danach; diese auch als Bilderfolge ablaufen lassen
b. aus den jeweiligen Haltungen/ Figuren Sätze sprechen lassen, in dem der Spielleiter dem Teilnehmer eine Hand auf die Schulter legt
c. andere aus der Haltung/ Rolle sprechen lassen, in dem sich die andere Person hinter die jeweilige Person im Standbild stellt und spricht
Ziel der Standbildübung:
- Warm up Körper, Einführung ins Thema
- Erkunden von Situationen, Figurenbeziehungen, Ideenfindung
- Erarbeitung des körperlichen Ausdrucks
- Handlungsfolgen finden
- Szeneninterpretation

2. Sprechen vor der Kamera
- Hinweise und Übungen zu Atem, Stimme, Text sind unter folgendem Link zu finden: Online Workshop
- Warm ups für die Stimme
- Zungenbrecher als Ausdruckstraining (z.B. Wir Wiener Waschweiber würden weiße Wäsche waschen, wenn wir wüssten, wo warmes, weiches Wasser wär.)
- stimme.doc Sammlung von Uebungen zum Aufwaermen der Stimme von Literaturweb NRW Theater

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III. Spielen für die Kamera / Acting for the camera - Kameraeinstellungen/ Perspektiven/ Bildkomposition:


Beispielfilm (gezeigt das erste Mal ohne Ton) - Ausschnitt mit konkreten Aufgabenstellungen zur Beaobachtung:

1. Beschreibe die Handlung in den Anfangsszenen von diesem Film.
2. Durch welche Gestik und Zeichensprache werden die Beziehungen zwischen den Charakteren klar dargestellt?

Beispielfilm zum zweiten Mal zeigen (mit Ton) - Ausschnitt mit neuer konkreter Aufgabenstellung

3. Achtet auf die Darstellungsweise der Handlung. Zeichnet die grobe Komposition einer Szene auf. (wie im Storyboard)

plus hand-out zu Kameraeinstellungen

Definition Kameraeinstellung:
(auch: Shot) Die kleineste filmische Einheit bezeichnet den nicht unterbrochenen Handlungsablauf zwischen zwei Schnitten. Mit der Kameraeinstellung legt der Filmemacher einen bestimmten Winkel, eine bestimmte Brennweite, einen bestimmten Ausschnitt fest. Es gibt verschiedene Einstellungsgrößen (Totale, Halbtotale, Amerikanische, Halbnahe, Nahe, Großaufnahme, Detailaufnahme), die unterschiedliche Wertigkeiten haben. Die Einstellungsgröße richtet sich dabei immer nach der Größe der Abbildung eines Menschen. Für gewöhnlich muss jede Einstellung innerhalb einer Szene separat gefilmt werden. Nur selten werden bei herkömmlichen Spielfilmen zwei oder mehr Kameras eingesetzt, ausgenommen bei Stunt- oder Effektaufnahmen. Im Filmschnitt werden die Einstellungen zu Szenen zusammengefügt.
Quelle: http://www.amateurfilm-magazin.de/index.php?page=article&action=show&id=13


Einstellungen Einstellungsgröße

Quelle: http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/infowiss/frames/filmtech.html

Quelle: http://www.matthias-film.de/modulog/files/AR00721-005/ARBEITSHILFE/effi_AB_Szenenbilder.PDF

Quelle: http://wavepictures.bplaced.net/media/tutorials/kameraperspektiven_und_-einstellungen.pdf

http://www.mediamanual.at/mediamanual/leitfaden/filmgestaltung/grundelemente/sprache_des_films/schu01.php


Anwendung der Übungen aus dem warm up

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IV. Storyboard

Unterschied Drehbuch Storyboard klären
Kriterien für Storyboard schreiben
In Gruppen 3 Szenen zum Thema 'Alles im grünen Bereich' entwickeln, die an die Warm up-Übung anschließen

Drehbuch und Storyboard
Storyboard Drehbuch und Storyboard Teqachsam Storyboard mit PDF Vorlage MovieCollege

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V. "Kamera läuft ...Klappe die erste" - Eine ausgewählte Szene spielen und drehen


Übung: Anwendung voices off
jeweils zwei Perspektiven drehen

Szene und Rolle

Szene
Ein Abschnitt eines Films, der sich aus mehreren Einstellungen zusammensetzt. Der Umfang einer Filmszene wird meist durch den Schauplatzwechsel bestimmt.

Rolle
Vorbereitung auf die eigene Rolle, Rollenbiographie, Rolleneinstimmungen

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VI. Auswertung


4. Linktipps und Literaturhinweise:


Schulfilmfestival Goethe-Institut Australien

Amateurfilmmagazin
Amateurfilm

Sprache des Films
Basiswissen Film/ Filmsprache

Webseite Schule und Film
Schule und Film

Lehrerfortbildung MovieMaker
MovieMaker

Ausführungen zu Schauspielen im Film
Schauspielen im Film Vortragsreihe

Schule und Film
Schule&Film

Tony Barr
Acting for the Camera - Schauspielen für Film und Fernsehen, Techniken und praktische Tipps für Anfänger und Profis, Emons, Calbe, 2001

5. Weiteres:




Quelle: http://www.schuleundfilm.de/