Was ist ein Warm up?
"Schütteln Sie allen Staub und Schmutz draussen ab, lassen Sie ihre Überschuhe in der Garderobe und mit ihnen all ihre kleinen Sorgen, Streitigkeiten und allen Ärger, der ihnen das Leben schwer macht und sie von der Kunst ablenkt." (Konstantin S. Stanislawskij)

Warum ist es notwenig, sich vor dem Theaterspiel aufzuwärmen, wenn doch alle Schüler gleich auf die Buehne stürmen möchten?
Ein Warm up macht Spass, es lässt Kontakte zwischen den künftigen Spielern entstehen, es darf und soll vom Alltag wegführen, öffnen für einen anderen Raum. Hemmungen werden abgebaut, das Eis wird gebrochen, es dient dem Kennenlernen, dem Sensibilisieren, der Motovation und der Berührung, dem Spiel, der Kooperation, dem Entdecken, der Gestaltung u.v.m.

Das soll aber nicht danach klingen, dass alles beliebtig zusammengesetzt werden kann. Nein, ein Warm-Up ist struktriert führt zur eigentlichen Spielabsicht hin und baut in der Übungsfolge aufeinander auf.

Zu Beginn jeder Theaterarbeit steht das Kennenlernen und Miteinander-Warmwerden. Anschließend geht es um das Sensibilisieren und das Aufbauen von Vertrauen bei den Spielern untereinander, ein Gruppe, ein Team, soll aufgebaut werden.

Warm up Übungen:

1. Kennenlernen

2. Warmwerden

3. Vertrauen

4. Wahrnehmung - Bewegen im Raum

5. Teamarbeit